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Tödliche Suche - oder der Schreibflash

Spätestens    Mitte    November    war    klar,    dass    es    dieses    Jahr    keine Weihnachtsnovelle   geben   würde.   Die   Zeit   war   einfach   zu   kurz:   Das Lektorat   “Heart   Bay   3”,   der   Brotjob,   die   ganzen   vorweihnachtlichen Termine   …   soweit   die   Logik.   Es   gab   jedoch   zwei   Aspekte,   die   gegen diese Logik sprachen. Da   waren   zum   einen   die   Leser,   die   sich   so   begeistert   auf   Pandora und   Kaleidoskop   gestürzt   hatten,   dass   zeitweise   beide   Bücher   in den   Top   100   waren.   Es   tat   mir   wahnsinnig   leid,   sie   zu   enttäuschen und     diese     liebgewonnene     Tradition     zu     durchbrechen     -     nach Riskante    Weihnachten,    Verhängnisvolles    Vertrauen    und    Einsame Entscheidung    sollte    es    wirklich    keine    Weihnachtsnovelle    2016 geben? Und   dann   waren   da   noch   Dirk,   Sven   in   Hamburg   und   Dom   und   Sam auf   der   anderen   Seite   des   Atlantiks,   die   unbedingt   wollten,   dass   ich ihre   Geschichte   noch   in   2016   erzähle,   statt   erst   Weihnachten   2017. Wer   sie   kennt,   weiß,   dass   sie   recht   stur   sind   -   und   das   ist   noch freundlich   ausgedrückt,   denn   sie   geben   dem   Wort   ‘Nervensägen’ eine ganz neue Bedeutung. Es   folgte   meine   erste   vorsichtige   Nachfrage   auf   facebook,   ob   das Buch    denn    zwingend    vor    Weihnachten    erscheinen    müsste.    Die Antwort   war   ein   deutliches   “NEIN”.   Damit   erschien   das   Vorhaben dann    nicht    mehr    ganz    so    unmöglich,    denn    schließlich    muss    ich nicht      nur   die   Geschichte   schreiben,   sondern   sie   muss   auch   noch korrigiert   und   lektoriert   werden.   Ach   ja,   ein   Cover   wäre   ja   auch nicht   schlecht   …   Wider   Erwarten   brachten   mich   meine   Lektornnen und   meine   Designerin   nicht   um,   als   ich   vorsichtig   fragte,   ob   sie   sich vielleicht vorstellen könnten, dass … Tja,   und   die   ganze   Zeit   schrieb   ich   schon.   In   jeder   freien   Sekunde. Für   viele   klingt   es   nach   einem   Traum,   aber   teilweise   war   es   schon nervig.     Bei     jeder     passenden     und     unpassenden     Gelegenheit erzählten   mir   die   Jungs,   was   sie   wollten   und   nicht   wollten.   Bei   uns zuhause     nennen     wir     das     “Schreibflash”.     Ich     bin     dann     zwar körperlich   anwesend,   aber   nicht   so   ganz   und   richtig   und   wirklich, denn ein Teil von mir ist in der Story gefangen. Wenn   ich   Zeit   für   den   PC   hatte,   musste   ich   die   Seiten   ‘nur’   noch füllen,   die   Story   kannte   ich   ja   -   und   das   alles   zwischen   der   Suche nach Geschenken, den Weihnachtsfeiern und und und. Natürlich    hielt    sich    auch    niemand    an    meine    Pläne.    Als    plötzlich Hamid   und   Phil   auftauchten,   war   ich   kurz   davor,   alle   einfach   zu erschießen   (leider   nimmt   niemand   von   ihnen   diese   Drohung   ernst). Gleichzeitig    wurde    mir    aber    auch    immer    klarer,    dass    ich    diese Geschichte   schreiben   muss.   Es   gab   so   viel   zu   erzählen,   klarzustellen oder einfach mal anzumerken. Und   dann   war   ich   fertig   -   dachte   ich.   Denn   dann   kam   der         Anschlag von    Berlin.    Ich    konnte    die    aktuellen    Ereignisse    nicht    einfach ignorieren,   denn   schließlich   spielte   die   Handlung   in   der   Gegenwart, also   jetzt,   und   Dirk   hatte   einiges   zu   dem   Mist   zu   sagen,   dabei   hatte er   schon   genug   eigene   Probleme,   weil   er   etwas   getan   hat   (woran   er natürlich     unschuldig     ist),     für     das     seine     Frau     ihn     vermutlich umbringen wird. Am   Ende   war   die   Geschichte   fertig   und   wartet   nun   nur   noch   auf den   allerletzten   Schliff.   Neben   der   Jagd   nach   den   letzten   Vertippern     drängt   sich   jetzt   wieder   einmal   die   Frage   in   den   Vordergrund,   ob die    Leser    diese    Geschichte    denn    überhaupt    annehmen    werden. Klar,   da   ist   der   typische   DeGrasse   Humor   (und   die   entsprechende Sturheit),      die   Action   kommt   auch   nicht   zu   kurz   (Wie,   Phil?   Ob   ich euch      den      Hubschrauber      als      kleine      Rache      wegen      eures unangekündigten   Auftauchens   auf   den   Hals   geschickt   habe?   Würde ich    doch    nie    tun    *hehe*)    ,    die    Hamburger    haben    auch    die passenden   Sprüche   für   jede   Gelegenheit   drauf,   aber   es   gibt   eben auch   einige   stille   Töne   …   Ich   bin   wie   immer   gespannt   (und   nervös)! Und   nun   muss   ich   sehen,   wie   ich   meinen   völlig   verkorksten   Zeitplan wieder hinbekomme…

Kaleidoskop

Dieses   Buch   sollte   eigentlich   niemals   die   Welt   erblicken!   Und   nun ist   es   seit   Tagen   Bestseller   in   seiner   Kategorie.   Das   Leben   nimmt manchmal   merkwürdige   Umwege.   Begonnen   hat   dieser   Text   als   ein Schreibexperiment,   eine   Trotzreaktion,   als   mein   damaliger   Agent mir vorwarf, niemals harte Thriller schreiben zu können. Ich     konnte     doch!     Allerdings     beendete     ich     das     Manuskript mittendrin,   als   fast   eine   meiner   (Lieblings-)figuren   gestorben   wäre. Ich   bekam   da   nach   einem   medizinischem   Intensivkurs   gerade   noch die Kurve … Irgendwann    erwähnte    ich    die    Existenz    dieser    Geschichte,    weil Daniels    OP    unter    extremen    Bedingungen    häufiger    mal    erwähnt wurde     -     und     diese     passierte     eben     hier,     in     “Kaleidoskop”. Forderungen wurden laut: “Wir wollen das aber lesen!” Da   es   auch   bei   “Pandora”   einige   Bezüge   zu   “Kaleidoskop”   gab   und das    Lektorat    von    “Pandora”    kurz    bevorstand,    musste    ich    eine Entscheidung   treffen:   Alle   relevanten   Stellen   aus   Pandora   löschen oder … Ich   entschied   mich   für   “oder”   und   gab   zwei   Testlesern   einen   Teil   von “Kaleidoskop”    zum    Lesen.    Beide    waren    begeistert.    Im    nächsten Schritt   hieß   es   dann:   Geschichte   fertig   schreiben,   Cover   gestalten (lassen)    und    Lektorat/Korrektorat    organisieren.    Auf    dem    letzten Drücker   ging   dann   das   ebook   noch   vor   Pandora   an   den   Start,   das Taschenbuch   folgte   einige   Tage   später.   Es   war   extrem   stressig   und klappt   nur   weil,   alle   Beteiligten   als   Superteam   zusammengearbeitet haben   -   und   nun   frage   ich   mich,   warum   ich   das   Buch   nicht   schon längst veröffentlicht habe…

Das Warten aufs Taschenbuch

Immer     wieder     wird     gefragt,     warum     das     Taschenbuch     nicht zeitgleich     mit     dem     Ebook     erscheint.     Hier     der     Versuch     einer Erklärung: Wenn   das   Word-Dokument   fertig   ist,   dauert   es   ca.   2   Stunden,   bis die    Satzdatei    fürs    ebook    fertig    ist    und    das    ebook    hochgeladen werden   kann.   Die   Erstellung   der   gleichen   Datei   fürs   Taschenbuch dauert     mindestens     eine     Woche,     schon     deshalb,     weil     jeder Prüfvorgang   24   Stunden   dauert.   Also:   Hochladen,   prüfen,   Fehler entdecken, verbessern = 24 Stunden. Die   letzte   Veröffentlichung   hat   10   Tage   gedauert   -   nach   dem   die Satzdatei erstellt worden war. Sollte   ich   nun   wirklich   alle   ebook-Leser   aufs   Taschenbuch   warten lassen?   Das   würde   ich   als   unfair   empfinden.   Und   ein   ganz   ehrliches Wort    zu    diesem    Thema:    Das    Erstellen    des    Taschenbuches    ist hochgradig   zeitintensiv   und   nervig   und   lohnt   sich   finanziell   für   den Autoren    nicht,    weil    CreateSpace    den    Preis    schon    bei    geringer Seitenzahl   sehr   hoch   ansetzt.   Bei   meinen   Taschenbüchern   reicht der   Erlös   (nach   Steuern)   nicht   mal   mehr   für   eine   Kugel   Eis.   Dies   soll jedoch     kein     “Jammern”     sein,     sondern     ist     einfach     nur     eine Tatsachenbeschreibung,   die   viele   nicht   kennen.   Das   Anbieten   eines Taschenbuches   ist   ein   Service   für   den   Leser   -   nicht   mehr,   nicht weniger.

Warum nur amazon? Was mache ich als Tolino-

Besitzer?

So   regelmäßig   wie   der   Regen   in   Norddeutschland   trudeln   sie   ein: Die   Mails   mit   Fragen   oder   auch   wüsten   Beschimpfungen:   Wie   kann ich   es   nur   wagen,   exklusiv   bei   amazon   zu   veröffentlichen.   Dabei geht      es      nicht      nur      um      meine      eigenen      Veröffentlichungen (Kaleidoskop,   Love&Thrill,   Einsame   Entscheidung)   sondern   auch   um Nemesis,    Pandora    und    Labyrinth.    Daher    muss    ich    diese    Frage zweiteilig beantworten: Die   LKA/SEAL-Serie   erscheint   aktuell   bei   Montlake   Romance,   dieser Verlag   gehört   zu   amazon   und   die   Produkte   werden   exklusiv   dort vertrieben.   Darauf   habe   ich   als   Autor   keinen   Einfluss   -   genauso wenig,   wie   ein   anderer   Autor   etwas   dagegen   tun   kann,   dass   sein Buch    z.B.    exklusiv    bei    Weltbild    startet.    Ja,    ich    kannte    diesen Nachteil,   als   ich   dort   unterschrieben   habe,   aber   zu   dem   Zeitpunkt betrug   der   Anteil   meiner   epub-Leser   gerade   mal   3   bis   5   Prozent. Um   die   Serie   fortzuführen   und   einem   breiterem   Publkum   bekannt zu   machen,   war   ich   bereit,   diese   Gruppe   Leser   zu   verärgern.   Ich weiß   aber   dank   Facebook,   dass   viele   Tolino-Besitzer   diese   Bücher auch    lesen.    Hier    fielen    die    Stichworte    “calibre”    (=    kostenloses Programm    zur    ebook-Verwaltung    und    Konvertierung)    und    ein passendes   Plugin.   Vielleicht   einfach   mal   googlen,   denn   ich   besitze einen Kindle und kenne mich damit leider nicht aus. Damit   zum   zweiten   Teil   meiner   Antwort:   Warum   erscheinen   nun auch   noch   meine   eigenen   Veröffentlichungen   exklusiv   bei   amazon? Nun,   der   iTunes   Markt   wäre   in   der   Tat   recht   lohnen   für   mich,   weil meine   Bücher   dort   gut   laufen,   aber:   Um   dort   ebooks   anbieten   zu können,   muss   man   einen   Mac-PC   besitzen   -   habe   ich   nicht.   Thema durch.   Bleibt   die   Frage   nach   den   epub-Lesern:   Hier   stehen   wieder   3 bis    5%    der    Leser    denjenigen    gegenüber,    die    die    Kindle-Leihe nutzen.    Diese    Ausleihungen    machen    mittlerweile    über    20%    der Einnahmen   aus.   Diese   Rechnung   war   recht   einfach,   aber   als   Service für   alle   epub-Leser   verzichte   ich   auf   jeden   Kopierschutz,   sodass eine   Umwandlung   der   Bücher   leicht   möglich   ist!   Im   Netz   finde   ich für    dieses    Problem    viele    Lösungen,    eine    ist    zum    Beispiel    hier dargestellt: klick.

Blog

Hier       gibt       es       zusätzliche, aktuelle    Informationen    sowie Antworten     auf     Fragen,     die häufiger gestellt werden. Tödliche Suche - oder der Schreibflash Kaleidoskop Das Warten aufs Taschenbuch Warum nur amazon? Was mache ich als Tolino- Besitzer?
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Tödliche Suche - oder der

Schreibflash

Spätestens    Mitte    November    war    klar,    dass    es    dieses    Jahr    keine Weihnachtsnovelle   geben   würde.   Die   Zeit   war   einfach   zu   kurz:   Das Lektorat   “Heart   Bay   3”,   der   Brotjob,   die   ganzen   vorweihnachtlichen Termine   …   soweit   die   Logik.   Es   gab   jedoch   zwei   Aspekte,   die   gegen diese Logik sprachen. Da   waren   zum   einen   die   Leser,   die   sich   so   begeistert   auf   Pandora und   Kaleidoskop   gestürzt   hatten,   dass   zeitweise   beide   Bücher   in den   Top   100   waren.   Es   tat   mir   wahnsinnig   leid,   sie   zu   enttäuschen und     diese     liebgewonnene     Tradition     zu     durchbrechen     -     nach Riskante    Weihnachten,    Verhängnisvolles    Vertrauen    und    Einsame Entscheidung    sollte    es    wirklich    keine    Weihnachtsnovelle    2016 geben? Und   dann   waren   da   noch   Dirk,   Sven   in   Hamburg   und   Dom   und Sam   auf   der   anderen   Seite   des   Atlantiks,   die   unbedingt   wollten, dass     ich     ihre     Geschichte     noch     in     2016     erzähle,     statt     erst Weihnachten   2017.   Wer   sie   kennt,   weiß,   dass   sie   recht   stur   sind   - und   das   ist   noch   freundlich   ausgedrückt,   denn   sie   geben   dem   Wort ‘Nervensägen’ eine ganz neue Bedeutung. Es   folgte   meine   erste   vorsichtige   Nachfrage   auf   facebook,   ob   das Buch    denn    zwingend    vor    Weihnachten    erscheinen    müsste.    Die Antwort   war   ein   deutliches   “NEIN”.   Damit   erschien   das   Vorhaben dann   nicht   mehr   ganz   so   unmöglich,   denn   schließlich   muss   ich nicht      nur   die   Geschichte   schreiben,   sondern   sie   muss   auch   noch korrigiert   und   lektoriert   werden.   Ach   ja,   ein   Cover   wäre   ja   auch nicht   schlecht   …   Wider   Erwarten   brachten   mich   meine   Lektornnen und   meine   Designerin   nicht   um,   als   ich   vorsichtig   fragte,   ob   sie   sich vielleicht vorstellen könnten, dass … Tja,   und   die   ganze   Zeit   schrieb   ich   schon.   In   jeder   freien   Sekunde. Für   viele   klingt   es   nach   einem   Traum,   aber   teilweise   war   es   schon nervig.     Bei     jeder     passenden     und     unpassenden     Gelegenheit erzählten   mir   die   Jungs,   was   sie   wollten   und   nicht   wollten.   Bei   uns zuhause     nennen     wir     das     “Schreibflash”.     Ich     bin     dann     zwar körperlich   anwesend,   aber   nicht   so   ganz   und   richtig   und   wirklich, denn ein Teil von mir ist in der Story gefangen. Wenn   ich   Zeit   für   den   PC   hatte,   musste   ich   die   Seiten   ‘nur’   noch füllen,   die   Story   kannte   ich   ja   -   und   das   alles   zwischen   der   Suche nach Geschenken, den Weihnachtsfeiern und und und. Natürlich   hielt   sich   auch   niemand   an   meine   Pläne.   Als   plötzlich Hamid   und   Phil   auftauchten,   war   ich   kurz   davor,   alle   einfach   zu erschießen   (leider   nimmt   niemand   von   ihnen   diese   Drohung   ernst). Gleichzeitig    wurde    mir    aber    auch    immer    klarer,    dass    ich    diese Geschichte     schreiben     muss.     Es     gab     so     viel     zu     erzählen, klarzustellen oder einfach mal anzumerken. Und   dann   war   ich   fertig   -   dachte   ich.   Denn   dann   kam   der         Anschlag von    Berlin.    Ich    konnte    die    aktuellen    Ereignisse    nicht    einfach ignorieren,   denn   schließlich   spielte   die   Handlung   in   der   Gegenwart, also   jetzt,   und   Dirk   hatte   einiges   zu   dem   Mist   zu   sagen,   dabei   hatte er   schon   genug   eigene   Probleme,   weil   er   etwas   getan   hat   (woran   er natürlich     unschuldig     ist),     für     das     seine     Frau     ihn     vermutlich umbringen wird. Am   Ende   war   die   Geschichte   fertig   und   wartet   nun   nur   noch   auf den   allerletzten   Schliff.   Neben   der   Jagd   nach   den   letzten   Vertippern     drängt   sich   jetzt   wieder   einmal   die   Frage   in   den   Vordergrund,   ob die    Leser    diese    Geschichte    denn    überhaupt    annehmen    werden. Klar,   da   ist   der   typische   DeGrasse   Humor   (und   die   entsprechende Sturheit),      die   Action   kommt   auch   nicht   zu   kurz   (Wie,   Phil?   Ob   ich euch      den      Hubschrauber      als      kleine      Rache      wegen      eures unangekündigten   Auftauchens   auf   den   Hals   geschickt   habe?   Würde ich    doch    nie    tun    *hehe*)    ,    die    Hamburger    haben    auch    die passenden   Sprüche   für   jede   Gelegenheit   drauf,   aber   es   gibt   eben auch   einige   stille   Töne   …   Ich   bin   wie   immer   gespannt   (und   nervös)! Und    nun    muss    ich    sehen,    wie    ich    meinen    völlig    verkorksten Zeitplan wieder hinbekomme…

Kaleidoskop

Dieses   Buch   sollte   eigentlich   niemals   die   Welt   erblicken!   Und   nun ist   es   seit   Tagen   Bestseller   in   seiner   Kategorie.   Das   Leben   nimmt manchmal   merkwürdige   Umwege.   Begonnen   hat   dieser   Text   als   ein Schreibexperiment,   eine   Trotzreaktion,   als   mein   damaliger   Agent mir vorwarf, niemals harte Thriller schreiben zu können. Ich     konnte     doch!     Allerdings     beendete     ich     das     Manuskript mittendrin,   als   fast   eine   meiner   (Lieblings-)figuren   gestorben   wäre. Ich   bekam   da   nach   einem   medizinischem   Intensivkurs   gerade   noch die Kurve … Irgendwann    erwähnte    ich    die    Existenz    dieser    Geschichte,    weil Daniels    OP    unter    extremen    Bedingungen    häufiger    mal    erwähnt wurde     -     und     diese     passierte     eben     hier,     in     “Kaleidoskop”. Forderungen wurden laut: “Wir wollen das aber lesen!” Da   es   auch   bei   “Pandora”   einige   Bezüge   zu   “Kaleidoskop”   gab   und das    Lektorat    von    “Pandora”    kurz    bevorstand,    musste    ich    eine Entscheidung   treffen:   Alle   relevanten   Stellen   aus   Pandora   löschen oder … Ich   entschied   mich   für   “oder”   und   gab   zwei   Testlesern   einen   Teil von   “Kaleidoskop”   zum   Lesen.   Beide   waren   begeistert.   Im   nächsten Schritt   hieß   es   dann:   Geschichte   fertig   schreiben,   Cover   gestalten (lassen)    und    Lektorat/Korrektorat    organisieren.    Auf    dem    letzten Drücker   ging   dann   das   ebook   noch   vor   Pandora   an   den   Start,   das Taschenbuch   folgte   einige   Tage   später.   Es   war   extrem   stressig   und klappt   nur   weil,   alle   Beteiligten   als   Superteam   zusammengearbeitet haben   -   und   nun   frage   ich   mich,   warum   ich   das   Buch   nicht   schon längst veröffentlicht habe…

Das Warten aufs Taschenbuch

Immer     wieder     wird     gefragt,     warum     das     Taschenbuch     nicht zeitgleich     mit     dem     Ebook     erscheint.     Hier     der     Versuch     einer Erklärung: Wenn   das   Word-Dokument   fertig   ist,   dauert   es   ca.   2   Stunden,   bis die    Satzdatei    fürs    ebook    fertig    ist    und    das    ebook    hochgeladen werden   kann.   Die   Erstellung   der   gleichen   Datei   fürs   Taschenbuch dauert     mindestens     eine     Woche,     schon     deshalb,     weil     jeder Prüfvorgang   24   Stunden   dauert.   Also:   Hochladen,   prüfen,   Fehler entdecken, verbessern = 24 Stunden. Die   letzte   Veröffentlichung   hat   10   Tage   gedauert   -   nach   dem   die Satzdatei erstellt worden war. Sollte   ich   nun   wirklich   alle   ebook-Leser   aufs   Taschenbuch   warten lassen?   Das   würde   ich   als   unfair   empfinden.   Und   ein   ganz   ehrliches Wort    zu    diesem    Thema:    Das    Erstellen    des    Taschenbuches    ist hochgradig   zeitintensiv   und   nervig   und   lohnt   sich   finanziell   für   den Autoren    nicht,    weil    CreateSpace    den    Preis    schon    bei    geringer Seitenzahl   sehr   hoch   ansetzt.   Bei   meinen   Taschenbüchern   reicht der   Erlös   (nach   Steuern)   nicht   mal   mehr   für   eine   Kugel   Eis.   Dies   soll jedoch     kein     “Jammern”     sein,     sondern     ist     einfach     nur     eine Tatsachenbeschreibung,   die   viele   nicht   kennen.   Das   Anbieten   eines Taschenbuches   ist   ein   Service   für   den   Leser   -   nicht   mehr,   nicht weniger.

Warum nur amazon? Was

mache ich als Tolino-Besitzer?

So   regelmäßig   wie   der   Regen   in   Norddeutschland   trudeln   sie   ein: Die   Mails   mit   Fragen   oder   auch   wüsten   Beschimpfungen:   Wie   kann ich   es   nur   wagen,   exklusiv   bei   amazon   zu   veröffentlichen.   Dabei geht      es      nicht      nur      um      meine      eigenen      Veröffentlichungen (Kaleidoskop,    Love&Thrill,    Einsame    Entscheidung)    sondern    auch um   Nemesis,   Pandora   und   Labyrinth.   Daher   muss   ich   diese   Frage zweiteilig beantworten: Die   LKA/SEAL-Serie   erscheint   aktuell   bei   Montlake   Romance,   dieser Verlag   gehört   zu   amazon   und   die   Produkte   werden   exklusiv   dort vertrieben.   Darauf   habe   ich   als   Autor   keinen   Einfluss   -   genauso wenig,   wie   ein   anderer   Autor   etwas   dagegen   tun   kann,   dass   sein Buch    z.B.    exklusiv    bei    Weltbild    startet.    Ja,    ich    kannte    diesen Nachteil,   als   ich   dort   unterschrieben   habe,   aber   zu   dem   Zeitpunkt betrug   der   Anteil   meiner   epub-Leser   gerade   mal   3   bis   5   Prozent. Um   die   Serie   fortzuführen   und   einem   breiterem   Publkum   bekannt zu   machen,   war   ich   bereit,   diese   Gruppe   Leser   zu   verärgern.   Ich weiß   aber   dank   Facebook,   dass   viele   Tolino-Besitzer   diese   Bücher auch    lesen.    Hier    fielen    die    Stichworte    “calibre”    (=    kostenloses Programm    zur    ebook-Verwaltung    und    Konvertierung)    und    ein passendes   Plugin.   Vielleicht   einfach   mal   googlen,   denn   ich   besitze einen Kindle und kenne mich damit leider nicht aus. Damit   zum   zweiten   Teil   meiner   Antwort:   Warum   erscheinen   nun auch   noch   meine   eigenen   Veröffentlichungen   exklusiv   bei   amazon? Nun,   der   iTunes   Markt   wäre   in   der   Tat   recht   lohnen   für   mich,   weil meine   Bücher   dort   gut   laufen,   aber:   Um   dort   ebooks   anbieten   zu können,   muss   man   einen   Mac-PC   besitzen   -   habe   ich   nicht.   Thema durch.   Bleibt   die   Frage   nach   den   epub-Lesern:   Hier   stehen   wieder   3 bis    5%    der    Leser    denjenigen    gegenüber,    die    die    Kindle-Leihe nutzen.    Diese    Ausleihungen    machen    mittlerweile    über    20%    der Einnahmen   aus.   Diese   Rechnung   war   recht   einfach,   aber   als   Service für   alle   epub-Leser   verzichte   ich   auf   jeden   Kopierschutz,   sodass eine   Umwandlung   der   Bücher   leicht   möglich   ist!   Im   Netz   finde   ich für    dieses    Problem    viele    Lösungen,    eine    ist    zum    Beispiel    hier dargestellt: klick.

Blog

Hier   gibt   es   zusätzliche,   aktuelle   Informationen   sowie   Antworten auf Fragen, die häufiger gestellt werden. Tödliche Suche - oder der Schreibflash Kaleidoskop Das Warten aufs Taschenbuch Warum nur amazon? Was mache ich als Tolino-Besitzer?